eBike vs. Fahrrad - welches Bike macht bei dir das Rennen?

Der Volkssport Nummer 1 ist Radfahren.Mobilität, Unabhängigkeit, Freiheit und Sport – der Drahtesel vereint alles.

Du hast auch schon bemerkt, dass immer mehr eBikes auf den Straßen und Radwegen vorbei fahren? Das Zweirad-Leben ist im Wandel. Der Trend geht in Richtung Pedelec. Ganze 2,5 Millionen eBikes sind aktuell in Deutschland unterwegs, Tendenz steigend.

Stellt sich die Frage: "eBike oder Fahrrad, welches Fahrrad ist eigentlich das passende?"

 Unsere kostenlose Checklsite hilft dir, das passende Bike zu finden:

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Fahrrad oder eBike - eine Gegenüberstellung  

Die Ausstattung:

Alle Fahrräder und Elektroräder sind im Prinzip gleich. Abhängig von Preisklasse und Modellniveau sind bei beiden Fahrzeugen die selbe Schaltung, die selben Bremsen und Reifen vorhanden. Der Unterschied zwischen Fahrrädern und Pedelecs ist der Motor-Antrieb. Der Antrieb von eBikes setzt sich aus 4 Teilen zusammen:

Antrieb

 

  • Motor-Einheit
  • Display
  • Fernbedienung für die Wahl der Unterstützungsstufen des Motors
  • Akku + Ladegerät


Die erste Fahrt:

Das normale Zweirad ist sofort einsatzbereit.

Sofern der Akku des eBikes noch nicht aufgeladen ist, ist das Aufladen das Einzige, was vor der ersten Ausfahrt mit dem E-Fahrrad beachtet werden muss.

Die Bedienung:

Zur Bedienung eines klassischen Zweirades muss nicht viel gesagt werden: Aufsteigen und losfahren.

Ähnlich ist es auch bei einem Pedelec mit dem Unterschied, neben der Schaltung auch eine Schaltung für den eBike-Motor zu haben.

Dazu bieten die Hersteller eine tolle Möglichkeit, die Unterstützungsstufen des Motors sehr einfach und intuitiv zu bedienen. Bei den meisten eBikes zum Standard zählt nämlich eine Fernbedienung am Lenker, über die die Motorunterstützung stärker oder schwächer gestellt wird. Die Unterstützungsstufe wird am Display angezeigt.

Bestellbest-tigung-Person

Daher heißt es: Ob und wie stark der Motor unterstützt, kann jeder selbst entscheiden!

 

eBike Info vom Experten: Je tiefer und mittiger der Akku und der Motor sitzen, desto einfacher wird das Steuern des eBikes. Daher unsere Empfehlung: Setze auf ein Elektrofahrrad mit Mittelmotor, da hier der Schwerpunkt am tiefsten sitzt.

 

 

Das Pedalieren:

Bei normalen Rädern ist das Pedalieren ganz gewohnt und ruhig. Eine Rücktrittbremse ist je nach Fahrradmodell möglich. Selbst Elektroräder von Herstellern mit speziellen Motoren wie Bosch, Panasonic oder Impulse verfügen mittlerweile über eine Rücktrittbremse! Ansonsten heißt die Devise bei eBikes:

Nur mit Treten geht es voran!

Da die Energie der Motorunterstützung bei Mittelmotor-Modellen direkt auf die Kette wirkt, bekommt man die Leistung des Motors direkt mit. Sensoren im Motor messen ständig den Druck auf die Kette, sodass der Motor die Kette antreibt, ohne diesen Antrieb als unangenehm zu empfinden!

Bei eBikes mit Heckmotor oder Frontmotor, treibt der Motor jeweils ein Rad an, das Treten selbst bleibt unberührt.

Daher ist das Pedalieren mit eBikes nicht anders, es geht nur leichter!

 

Die Fahrt:

Die Fahrperfomance selbst geht unentschieden aus, wenn man Fahrrad und Elektrofahrrad vergleicht.

Das normale Fahrrad kann in Sachen Gewicht punkten, da es sich den Motor-Antrieb mit seinen circa 6 kg sparen kann.
In Puncto Geländegängigkeit steht das Elektro-Fahrrad samt Akku und Motor dem Fahrrad in nichts nach! Wälder, Wiesen und sogar Trails sind kein Problem!

Bei Bergen und Anstiegen spielt das eBike seinen Trumpf. Bei unveränderter Trittfrequenz bezwingst du nun jedes steile Stück mit einem angenehmen Rückenwind:

  • Endlich ohne verschwitzter Kleidung bei der Arbeitsstelle ankommen.
  • Endlich kein Absteigen vor dem Berg.
  • Endlich kein kräftezehrendes Quälen über den Hügel.

Zu den eBike-News zählt das Flyer C8N: Mit seiner stufenlosen Nabenschaltung wählst du keine bestimmten Gänge, sondern vielmehr passt du über den Drehgriff die Widerstandsstufe und die Trittfrequenz an!

Bedieneinheit

 

Die Grenzen:

Sowohl bei Fahrrädern als auch bei eBkes gibt es Grenzen. Fahrräder haben gegenüber dem eBike bei Bergen und Anstiegen einen klaren Nachteil. Hier heißt es mit reiner Muskelkraft die Leistung alleine bringen, um es bis nach oben zu schaffen – Schweiß und um Luft ringende Lungen inklusive :)

Die Grenze der eBikes scheint klar: Die Reichweite! Und hier gebe ich euch auch Recht: Durch den Akku ist die Reichweite mit Motorunterstützung begrenzt. Daher unser Tipp: Wähle ein eBike mit Lithium-Ionen Akku.

Während andere Akkus von Akkus aus dem Niedrigpreissegment bis 1.500 € meist Bleiakkus mit einer maximalen Reichweite von 30-50 km besitzen, schaffen es  Li-Ion Akkus bis auf 200 km!

Das Motto meines Chefs: "Die Schwachstelle eines guten eBikes ist nicht der Akku, sondern der Sattel!"

Da sich der Akku aber schon innerhalb 1,5 Stunden um 50% aufladen lässt und das Netz der öffentlichen eBike-Ladestation sehr stark entwickelt, stellt der Alltag mit dem eBike keine wirkliche Grenze dar.

25-kmh_140x140eBike-Geschwindigkeit

Die eBike-Geschwindigkeit ist auf 25 km/h beschränkt. Ist diese Geschwindigkeit erreicht, schaltet der Motor ab und unterstützt erst wieder bei einer Geschwindigkeit unter 25 km/h.

Eine weitere Beschränkung kann beim höheren Gewicht von eBikes erkennbar sein. Das Hochtragen in die Wohnung oder das Aufladen auf den Fahrradträger fordert etwas mehr Energie.

 

Der Preis:

Was kostet ein eBike im Vergleich zum Fahrrad?

Hier liegt natürlich ein großer Unterschied. Aufgrund von Motor-Einheit und Akku liegt das eBike rund 1.000€ über den normalen Rädern. Der eBike-Preis liegt bei 2.000€ bis 4.000€. Normale Fahrräder gibt es schon ab rund 600€.

Die Klassiker unter den Pedelecs:

Die Klassiker unter den Fahrrädern:

 

Fazit:

Ob Fahrrad oder Elektrofahrrad, radeln  ist gesund und macht Spaß.

  • Besonders nach Verletzungen oder wenn Knie oder Oberschenkel nicht zu stark belastet werden sollen, ist das eBike mit seinem Elektro-Antrieb eine gute Wahl.
  • Auch Berufstätige steigen immer mehr aufs eBike um, zumal sich die Arbeitsstätte von 50% der Arbeitnehmer nicht weiter als 10 km entfernt ist. Der PKW kann getrost stehen bleiben! Spannend ist das Ergebnis einer Studie das besagt, dass eBike-Fahrer bei einer Strecke von 5 km mit dem Auto gleichziehen und gleichzeitig ankommen!
  • Der häufigste Grund für den Elektrofahrrad-Kauf sind die unterschiedlichen physischen Voraussetzungen zwischen Ehepartnern. Ein eBike hilft, wenn man dem weitaus fitteren Partner einfach nicht mehr hinter herkommt!

Ob Fahrrad oder eBike – für jeden ist das passende Modell dabei!

 

eBike

Fahrrad

Pro

Daumen-hoch_140x140

Contra

Daumen-nach-unten_140x140

Pro

Daumen-hoch_140x140

Contra

Daumen-nach-unten_140x140

  • Geringer Kraftaufwand
    1. beim Anfahren
    2. während der Fahrt
    3. bei Gegenwind
  • Besonders geeignet für körperlich beeinträchtigte Personen oder Perosnen mit etwas weniger Ausdauer, die sich trotzdem fit halten möchten
  • höhere eBike-Geschindigkeit
  • hoher Kaufpreis
  • hohes Gewicht
  • keine Tretunterstützung bei leerem Akku
  • Akkuladezeit von bis zu 4 Stunden
  • Akku reicht für durchschnittlich 70 km Reichweite
  • mehr Technik

 

  • niedriger Kaufpreis
  • niedriges Gewicht
  • keine Akkuladezeit
  • Keine Tretunterstützung
  • Hoher Kraftaufwand (Anfahrt, Ausflüge)

 

Um genau das passende eBike für dich zu finden, haben wir hier eine kostenlose Checkliste für dich bereit gestellt:

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Tags: E-Bike, Fahrrad
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