Das perfekte Kinderfahrrad

Nun wird es Zeit für ein Kinderfahrrad.
Der Nachwuchs ist endlich groß genug für ein eigenes Fahrrad und alt genug ist er auch. Oder aber er ist schon zu groß für sein altes Kinderrad und braucht jetzt einen Nachfolger.
Aber welche Größe für das Kinderfahrrad ist die Richtige?
Auf was muss ich beim Kinderfahrrad Kauf achten und welche Kinderfahrräder gibt es überhaupt?

Damit beim neuen Kinderfahrrad alles klappt und du das perfekte Kinderfahrrad für dein Kind bekommst, helfe ich dir gerne auf dem Weg zur ersten Fahrradtour mit dem oder der Kleinen.


Cube-Kinderfahrraeder



Welche Größe hat ein Kinderfahrrad?

Wenn wir von Kinderrädern sprechen, meinen wir Kinderfahrräder mit Reifengrößen von 12 Zoll bis 24 Zoll Durchmesser. Sind die Reifen größer als 24 Zoll im Durchmesser - also ab 26 Zoll – wird von Jugendrädern gesprochen.


Was ist Zoll?

Zoll ist eine Maßeinheit, die aus Amerika stammt. 1 Zoll sind 2,54 cm.
Kinderfahrräder werden anhand der Reifengröße unterschieden und die Reifengröße wird in Zoll angegeben. Es gibt 12 Zoll Fahrräder, 16 Zoll, 18 Zoll, 20 Zoll und 24 Zoll Kinderfahrräder. Es soll auch 14 Zoll Kinderfahrräder geben, allerdings habe ich noch keines gesehen.

Kinderfahrräder werden also nur anhand der Reifengröße unterschieden. Unterschiedliche Rahmengrößen, wie sie es bei den Fahrrädern für Erwachsenen gibt, sind nicht vorhanden, was die Wahl des richtigen Kinderrades viel einfacher macht.
Das 12 Zoll Kinderfahrrad ist das Kleinste für Kinder ab 3 Jahren.

„Ich brauche ein Kinderfahrrad: Wie viel Zoll brauche ich?“

Du kannst die passende Kinderfahrradgröße ganz einfach herausfinden. Wir haben dir eine tolle Kinderfahrrad Tabelle gemacht, aus der du die richtige Größe des Kinderfahrrades weißt.


Wie ist ein Kinderfahrrad aufgebaut?

 

Es gibt unzählige Kinderfahrräder in allen Größen, Farben, von unterschiedlichen Marken und Firmen. Aufgebaut sind sie allerdings alle ähnlich:

  • Die Kinderfahrrad 12 Zoll Ausstattung:

    Der Kinderfahrrad Einsteiger hat 12 Zoll Reifen, das sind die kleinsten mit einem Durchmesser von umgerechnet 30,48 cm. 12 Zoll Kinderbikes haben in der Regel eine Rücktrittbremse und eine Handbremse. Die Kleinen werden die Rücktrittbremse schnell kennen lernen und schon bald alleine bedienen können. Mit der Handbremse dauert es in der Regel etwas länger. Du solltest darauf achten, dass das erste Kinderfahrrad deines Lieblings kindgerecht ausgestattet ist, das heißt: ein Polster am Lenker und ein Kettenschutz soll Pflicht sein. Ich empfehle dir auch unbedingt ein 12 Zoll Fahrrad mit tiefem Einstieg, damit fühlen sich die Radler von Morgen sicher und können leicht Auf- und Absteigen.
  • Die Kinderfahrrad 16 Zoll Ausstattung:

    Das Kinderfahrrad mit 16 Zoll Reifen hat einen Durchmesser von knapp 41 cm und können schon ein etwas sportlicheres Design haben. Cube geht zum Beispiel mit seinem Cube Kid 160 in die coole Schiene und präsentiert ein Kinderrad in Motocross-Optik.
    Es gibt parallel die klassischen Fahrräder mit tiefem Einstieg und Gepäckträger. Auch hier ist eine Rücktrittbremse Standard.
  • Die Kinderfahrrad 18 Zoll Ausstattung:Puky-ZLX-18-3-Alu

    18 Zoll Kinderräder haben einen Reifendurchmesser von rund 46 cm. Sie unterscheiden sich zwar in der Größe von den 16 Zollern die Ausstattung bleibt aber im Grunde genommen dieselbe. Ab der Größe 18 Zoll sind Gangschaltungen möglich. Puky beispielsweise präsentiert ein 18 Zoll Kinderrad mit einer 3-Gang Schaltung (Puky ZLX-3 Alu). Wenn das Kind schon sicher mit dem Fahrrad ist und schon bei Fahrradtouren mitfährt, ist eine Schaltung empfehlenswert. Denn die Schaltung bietet mehr Freiheit, sodass der Nachwuchs leichter Anstiege hoch kommt. Die 3 Gänge werden über einen kindgerechten Drehgriff am Lenker gewechselt – Kinder schaffen die Bedienung schneller, als man denkt!
  • Die Kinderfahrrad 20 Zoll Ausstattung:

    Ab den Kinderrädern mit 20 Zoll Reifen (51 cm) wird es sportlich. Hier ist nun meist schon eine Federgabel vorhanden. Diese Federung des Vorderreifens macht das Kinderrad optisch sportlicher. Kinder können damit auch komfortabler radeln und schon einmal das leichte Gelände befahren.
    Ab den 20 Zoll Bikes wird die Rücktrittbremse abgelöst. 2 Bremshebel sind jetzt vorhanden, der Rechte für die Hinterradbremse und der linke Bremshebel für die Vorderradbremse. Auch hier achten die Hersteller darauf, die Bremshebel kindgerecht einzustellen, damit die Kids auch den Hebel erreichen können.
    Zum Standard bei 20 Zoll Fahrräder für Kinder zählt nun eine Schaltung. Es sind meist 7 Gänge, die über einen Drehgriff gesteuert werden. Als Schaltung ist eine Kettenschaltung vorhanden, das heißt ein Arm am Hinterrad wechselt die Kette von einem Zahnkranz auf einen anderen Zahnkranz (insgesamt gibt es 7 Zahnkränze bei einer 7-Gang Schaltung).
  • Die Kinderfahrrad 24 Zoll Ausstattung:

    24 Zoll Räder für Kinder sind die größten Kinderräder (fast 61 cm Reifendurchmesser) und gehen schon ganz in die Richtung der Erwachsenen-Räder. Wir haben hier eine sehr große Auswahl, was die Farben, Rahmenformen und die Ausstattung angeht. Bei den 24 Zoll Fahrrädern sind zum Beispiel Scheibenbremsen vorhanden. Auch gibt es Räder mit Straßenausstattung, die bereits für den Alltag ausgestattet sind und bei denen Beleuchtung, Gepäckträger und Schutzbleche vorhanden sind.

    Cube-Kid-240-Allroad-2017

Das Kinderfahrrad Gewicht:

Vielen Eltern ist es wichtig, ein leichtes Kinderrad zu haben. Und die Eltern haben hierbei auch Recht. Vor allem für Kinder, die erst das Fahrradfahren lernen oder darin noch nicht sehr geübt sind, tun sich einfacher, wenn das Gewicht des Kinderrades möglichst gering ist. Daher empfehlen wir am Anfang Fahrräder mit einfacher Starrgabel und keiner Federgabel. Auch ein Aluminium-Rahmen mit einfacher Felgenbremse sparen das Gewicht. Scheibenbremsen oder ein Stahlrahmen sind weniger zu empfehlen. Letzterer ist zwar äußerst stabil, hat aber auch einiges an Gewicht mehr.

  Gewicht in kg
12 Zoll 8-9 kg
16 Zoll 9-11 kg
18 Zoll 10-11 kg
20 Zoll 10-12 kg
24 Zoll 13-15 kg

 

Stützräder ans Kinderfahrrad – Richtig oder Falsch?

Hmm.. Hier sind sich Eltern uneinig.
Wir allerdings schon.
Wir empfehlen grundsätzlich keine Stützräder. Mach keine dran, denn dein Kind wird das Gleichgewicht beim Fahrradfahren schnell heraus haben. Es braucht vielleicht 2-3 Tage mehr und bedeutet für Sie gebückt hinter dem Nachwuchs hinterherlaufen und ihn Halten, wenn er zu kippen droht. Aber dann haben es die Kids schnell verinnerlicht und können selbstständig radeln.
Vor allem wenn die Kinder vorher schon Laufrad fahren, sollten meiner Meinung nach auch beim Fahrrad die Stützräder nicht benutzt werden.
Die Hersteller von kleinen Rädern gehen mit dem Trend und verändern nun den Lieferumfang der 12 Zoll Räder. Puky beispielsweise nimmt die Stützräder aus dem Standardprogramm, diese sind zwar noch optional erhältlich, werden aber nicht mit dem Kinderfahrrad verkauft.

Zubehör fürs Kinderfahrrad

Ein gutes Kinderfahrrad ist bereits mit einer Klingel und einem kindgerechten und gepolstertem Lenker ausgestattet. Darüber hinaus gibt es noch das ein oder andere Zubehör, welches sicherlich im Alltag praktisch ist. Anderes Kinderfahrrad Zubehör empfehlen wir Ihnen nicht: Stützräder zum Beispiel.

Ein Fahrradständer ist aber definitiv eines der praktischsten Zubehörteile überhaupt. Das wichtigste Zubehör des Kinderrades ist natürlich der Kinderfahrradhelm. KED-Meggy-Original
Bitte achtet auf die Sicherheit Ihres Kindes und setzt ihm einen Helm auf. KED macht zum Beispiel ganz schicke und leichte Helme, schon für die Kleinsten!

Tipp: Auch euch schadet ein Helm nicht! :)

 

Kinderfahrrad Marken

Ich kenne keine Fahrradmarke, die keine Kinderfahrräder im Programm hat. Cube und Ghost sind darunter die beliebtesten Marken. Ausschließlich auf Kinderfahrräder und dessen Zubehör gewidmet hat sich die TOP-Marke Puky. S’Cool ist der neue Aufsteiger in diesem Segment.

 


Unsere Fafit24.de Kinderfahrrad-Empfehlung:

Puky-12-Zoll-Fahrrad-ZL-12

Puky-ZLX-16

Cube-Kid-200

Cube-Kid-240

 

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Tags: Kinder
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  • Super Infos!

    Super schöne Anleitung, vielen Dank. Bei meinem Kleinen ist es nämlich bald so weit, dass er ein sein erstes Rad bekommt. Er hat mit seinem Gokart fahren das Treten schon ganz gut im Griff. Die Idee habe ich dort gelesen: https://gokart-profi.de/magazin/pedale-treten-lernen-per-kettcar-und-gokart/ Deswegen glaube ich, wird es mit dem Umstieg auf´s Fahrrad nicht allzu schwer werden. Und dank dem Artikel hier, weiß ich jetzt auch woran es darauf ankommt.