eBike Mythen


1. eBikes sind nur was für Senioren

Blödsinn!
Ja, es gibt viele Rentner, die mit Elektroräder unterwegs sind, aber die Zeiten, in denen nur  Citybikes mit Tiefeinstieg mit Elektromotoren versehen werden sind vorbei! Es gibt auch viele, die das Leistungsdefizit zu Ihrem Partner ausgleichen möchten. Pendler nutzen eBikes, um nicht mehr verschwitzt in der Arbeit anzukommen. Mittlerweile gibt es sogar sehr sportliche eMTB und sogar Kinder-eBikes! Es ist auch schon die Rede von E-MTB-Trails in beliebten Mountainbike Regionen.

2. Nie mehr treten!

Das ist ein Mythos.
Das eBike bewegt sich nur mit Motorunterstützung vorwärts, wenn der Fahrer selbst in die Pedale tritt! Ein Gaspedal, durch das das Elektrofahrrad von alleine fährt, gibt es bei Pedelecs nicht.

3. Nicht für Sportler

Warum denn nicht? Auch leistungsstarke Sportler gönnen sich gerne längere Strecken. Selbst eBikes, wie die Xduro Nduro Modelle von Haibike für den Extrem-Sport Mountainbike Downhill gibt es auf dem Markt!

4. Technik nicht gut

Ein Irrtum, denn die Elektromotoren gibt es bereits seit über 100 Jahren und wird stets weiterentwickelt!

5. eBikes sind zu teuer

Diesen Punkt möchte ich nicht abstreiten, gute eBikes mit Mittelmotor sind ab 2000€ erhältlich. Klar, die elektronische Ausstattung und vor allem der eBike Akku mit seinen circa 700€ schlagen zu Buche. Dafür bekommst du ein meist besser ausgestattetes Fahrrad und mehr Bewegung in der schönen Natur!

6. Für ein eBike brauche ich einen Führerschein

Nein! Normale eBikes, sogenannte Pedelecs, unterstützen bis 25 km/h, danach schaltet sich der Motor aus. Schneller geht es – mit Muskelkraft. Bei schnellen Pedelecs (auch S-Pedelecs genannt) ist es anders. Diese laufen bis 45 km/h und dafür ist eine Fahrerlaubnis notwendig!

7. Helmpflicht

Hier gilt ähnliches, wie bei Punkt 6. Bei Pedelecs gilt keine Helmpflicht, bei schnellen S-Pedelecs

Bestellbest-tigung-Person

schon. Aber: Egal ob Pflicht oder nicht ein Fahrradhelm ist eine gute Sache!

8. Komplizierte Bedienung

Definitiv ein Fehlschluss. Die meisten E-Bikes, ob mit ein Bosch eBike, ein Impulse eBike oder ein Panasonic eBike sind ähnlich: Schalte das System über das Display ein, setz dich aufs Rad und tritt los! Für eine stärkere Motorunterstützung drückst du einfach auf den Pfeil nach oben auf deiner Lenkerfernbedienung (am linken Fahrradgriff).

9. Akkus sind gefährlich

Quatsch! Seit Jahren werden fast ausschließlich Lithium-Ionen Akkus verwendet, die auch in Laptop, Handy und Co sind. Bei korrekter Handhabung passiert nichts!

10. Reichweite zu gering

Klar der Akku hat eine begrenzte Reichweite, die er unterstützen kann. Bis zu 150 km und mehr sind trotzdem möglich, wenn da sparsam fährst (niedrigster Modus) „Die Schwachstelle eines eBikes ist nicht der Akku, sondern der Hintern“ : Mit dem Spruch hat mein Chef gar nicht unrecht!

11. Nicht für Heckträger

eBikes auf Heckträger sind gar kein Problem mehr. Solange das zulässige Gesamtgewicht von Fahrradträger und Auto nicht überschritten werden, kannst du locker 1-2 eBikes mit auf Reisen nehmen. Tipp: Es gibt sogar eigene eBike Fahrradträger für die Anhängerkupplung mit eingebautem Lift: Eufab Fahrradträger Bike Lift

12. Mehr Reparaturen mit einem eBike

Das ist ein Argument, das ich nicht ganz widerlegen kann. Die Technik in Motor, Akku und Display ist zwar schon sehr ausgereift, jedoch ist das Potenzial eines Defektes höher als bei einem Fahrrad. Durch den Druck auf die Kette eines eBikes mit Mittelmotor ist der Verschleiß der Fahrradkette meist etwas höher.

 

Welches eBike passt zu mir?

eBikes sind super Fahrzeuge für den Alltag, die Artbeit oder den Sport.
Hast du auch Interesse, weißt aber noch gar nicht so richtig, welcher eBike Typ du bist?

Tags: E-Bike
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  • Akku laden

    Wie ist das eigentlich mit dem Aufladen? Soll ich den Akku nach jeder Fahrt wieder volladen?

  • Gewicht, Schaltprobleme und Diebstahlsrisiko nicht vergessen!

    E-Bikes sind um einiges schwerer und wegen veränderter Rahmenkonstruktion (fehlende Mittelstange etc.) weniger laufruhig als normale Fahrräder. Bergauf sind sie schlecht zu fahren, weil bei laufendem Motor nicht geschaltet werden kann und die träge Motorreaktion oft zu fehlendem Schwung und Stillstand führt. Wenn man dann noch auf die Motorunterstützung verzichtet, um zweimal 75 km Reichweite zu schaffen (hin und zurück), ist man mit dem schweren Gerät schlechter dran, zahlt aber ordentlich mehr als für ein Standardfahrrad und hat auch noch ein höheres Risiko, Diebstahlsopfer zu werden.